Neue Arbeit

Kosmos der Fragmente, 2026, Aquarell, 36 x 26 cm

 

Mein "Kosmos der Zeichen" geht von der Einsicht aus, dass wir unsere Welt durch  Bilder, Symbole und kulturelle Codes erfahren - eben durch Zeichen.

 

Der Titel dieses Aquarells deutet auf die Bedeutung hin, die in meinen Bildern das Fragment einnimmt. Als Collagist schneide ich zuerst Fragmente aus einem vorgegebenen Zusammenhang und ordne dieses und andere zu einem neuen Ganzen, ohne das einzelne Fragment zu marginalisieren. Damit bleibt aber jedes Element Teil eines früheren größeren Ganzen, 

Die Welten, die ich in meinen Arbeiten aufstelle, erscheinen nicht mehr als eine Einheit, sei es Gott oder ein absoluter Geist oder ein durchgehendes Prinzip, sondern als Geflecht von Bruchstücken, Erinnerungen, Wahrnehmungen und kulturellen Zeichen, die sich im Bild zu einer neuen Konstellation zusammenfinden.

 

Ich versuche in meinen Arbeiten eine eigene Welt poetischer Offenheit zu schaffen, wie sie seit der Renaissance Ziel jeder avancierten Kunst war. Ob ich dieses Ziel erreicht habe, können jeweils nur die Betrachter entscheiden - mit ihrer individuellen subjektiven ästhetischen Erfahrung.

Damit wird ein Denkraum zwischen Ordnung und Zerstreuung, Ganzem und Teil eröffnet.

 

 

 

New Work

 

 

Cosmos of Fragments, 2026, watercolor, 36 x 26 cm

 

My “Cosmos of Signs” is based on the insight that we experience our world through images, symbols, and cultural codes—in other words, through signs.

 

The title of this watercolor points to the significance that the fragment holds in my paintings. As a collagist, I first cut fragments from a given context and arrange these and others into a new whole, without marginalizing the individual fragment. Thus, however, each element remains part of a former larger whole,

The worlds I construct in my works no longer appear as a single entity—be it God, an absolute spirit, or a universal principle—but as a network of fragments, memories, perceptions, and cultural signs that come together in the image to form a new constellation.

 

In my works, I attempt to create a world of poetic openness, as has been the goal of all advanced art since the Renaissance. Whether I have achieved this goal can only be decided by the viewers—through their individual, subjective aesthetic experience.

This opens up a space for thought between order and dispersion, the whole and the part.

 

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