Wir erfahren unsere Welt nicht ganzheitlich, sondern
collagistisch und fragmentarisch durch Bilder, Symbole und kulturelle Codes - eben durch Zeichen. Für meine Arbeit sind die vielen möglichen imaginären Welten entscheidend. In diesen Welten gibt es
eine neue Wirklichkeit. Ich versuche im "Kosmos der Zeichen" „Bildwelten“ poetischer Offenheit zu schaffen. Damit werden Denk- und Erfahrungsräume zwischen Ordnung und Chaos, Ganzem und Teilen,
Realität und Fiktion eröffnet.
Aber auch neue Kreaturen, die aus altbekannten Konsumwelten stammen, bevölkern diese Räume: meine „Cuties“. Meine Welten relativieren die Wirklichkeit und schaffen neue hybride Zeichen:
Zeichen der Zeit, Zeichen und Wunder, Zeichen setzen.
„Der wirkliche Zustand des Menschen ist der, wo alles Zeichen ist!“
Robert Musil